Verbesserung des Zugangs zum Bahnhaltepunkt Helmholzstraße am Maarweg

Der Zugangsbereich zum Bahnhaltepunkt Helmholtzstraße wird hoffentlich bald wieder von einer großen Anzahl von Fahrgästen frequentiert, wenn die aktuelle Situation der Corona Krise es zulässt. Durch den geplanten Bau von weiteren Gebäuden am Behörden- und Ministerialstandort Rochusstraße wird die Bedeutung dieses Bahnhaltpunktes und die Zahl der Nutzer in den nächsten Jahren voraussichtlich noch weiter steigen.

Dafür ist die Kreuzung am Maarweg als Zugang zum Haltepunkt im Interesse der Sicherheit der Passanten, insbesondere vieler Schülerinnen und Schüler, des nahen Helmholtzgymnasiums und des Berufskollegs, unzureichend ausgebaut und gesichert, kritisiert der CDU Ratsherr und Planungssprecher Bert Moll. Darauf haben ihn Bürgerinnen und Bürger in seiner Bürgersprechstunde hingewiesen und eine Verbesserung gefordert.

Auf der rechten Seite des Maarweges in Richtung Duisdorf fehlt der Ausbau des Gehweges. Da der Gehweg fehlt, nutzen viele Passanten einen Weg über das unbebaute Grundstück neben dem Zugang zum Bahnhaltepunkt, weil der Weg auf der Fahrbahn wegen des Verkehrs unsicher und überdies eine Abkürzung ist. Dieser Zustand ist auf Dauer nicht haltbar. Die Stadt kann nicht in Kauf nehmen, dass der fehlende Gehweg neben der Fahrbahn durch einen Trampelpfad auf einem privaten Grundstück ersetzt wird (Fotos: B. Moll). Die Verwaltung hat in diesem Fall eine Planungsverpflichtung, um eine Lösung für den Fußgängerweg im öffentlichen Raum vorzuschlagen und kann nicht von der Duldung des Grundstückseigentümers für die Überquerung dauerhaft ausgehen, wenn diese nicht vereinbart und ggf. sogar im Grundbuch als Wegerecht gesichert sein sollte.

Moll hat deshalb in der Bezirksvertretung Hardtberg mit der CDU Bezirksfraktion die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen, Kosten und möglichen Anliegerbeiträgen, der Ausbau des Gehweges auf dem Maarweg in Richtung Duisdorf vor dem Zugang zum Bahnhaltepunkt Helmholtzstraße möglich wäre und die Kreuzung Maarweg/Helmholtzstraße im Hinblick auf die zeitweise große Anzahl von Fahrgästen, die diesen Bereich begehen, sicherer ggf. auch mit einem Zebrastreifen gestaltet werden könnte.

Der ÖPNV muss auch dadurch attraktiver gestaltet werden, indem die Zugänge zu den Haltestellen gut ausgebaut und anfahrbar werden. Auch wenn keine Parkplätze für Nutzer des Bahnhaltepunktes Helmholtzstraße am Maarweg vorgesehen sind, sollte zumindest eine Haltebucht für KFZ im Zuge eines möglichen Ausbaus des Zugangs geschaffen werden, um Fahrgäste und vor allem Menschen mit Behinderung einen gefahrlosen und komfortablen Zuweg zum Haltepunkt zu ermöglichen, fordert Moll.