Startschuss für Fahrrad-und Fußgängerbrücke

Ein interfraktioneller Antrag im Planungsausschuss greift die Idee des Bonner ADFC eine eigenen Fahrrad- und Fußgängerbrücke auf.

Dazu erklären die Planungssprecher der Koalition, Bert Moll (CDU – Bild), Hartwig Lohmeyer (GRÜNE) und Frank Thomas ( FDP):

„Wir freuen uns, dass es im Planungsausschuss eine breite Mehrheit für einen Prüfauftrag zur Realisierbarkeit des Brückenprojektes gibt. Sie wird die Erreichbarkeit der Innenstadt ohne Auto verbessern und damit zum wichtigen Baustein der Verkehrswende in Bonn“

Der erste Schritt ist nun eine Machbarkeitsstudie vorzubereiten. Dafür müssen entsprechende Haushaltsmittel bereitgestellt werden und die Fördermöglichkeiten von Bund und Land auch für den Bau der Brücken akquiriert und beantragt werden, um eine schnelle Realisierung zu ermöglichen. Die Bonner*innen sollen in einem komplexen Bürgerbeteiligungsverfahren möglichst früh eingebunden werden.

„Die Fahrradbarometer an der Kennedybrücke, die seit ihrer Einrichtung 2015 weit über 10 Millionen Fahrradfahrerinnen gezählt haben, zeigen den Zuwachs des Radverkehrs innerhalb der letzten Jahre, der durch den E-Bike-Boom noch verstärkt wurde. Gerade für Berufspendlerinnen ist ein Brücke, die die Wohnviertel in Beuel mit den linksrheinischen Bürobauten verbindet eine attraktive Alternative“, so die Planungssprecher