Planungen Sebastianstraße ehemaliges Paulusheim

Zu den unhaltbaren Vorwürfen der Bonner SPD zum ehem. Paulusheim in Bonn-Endenich erklärt der planungspolitische Obmann der CDU-Ratsfraktion Bert Moll:

„Das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans „Sebastianstraße“ in Bonn-Endenich war ein Prozess, der über 5 Jahre in einem intensiven Austausch mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erfolgte. In diesem Verfahren wurde mit der Öffentlichkeit die Frage der Nachnutzung des ehemaligen Seniorenheims „Paulusheim“, dessen Fassadengestaltung sowie die Nutzung des parkähnlichen Außenbereichs unter anderem in einer Planungswerkstatt, sog. Kommunalcafé, erörtert,“ so der planungspolitische Sprecher der CDU Ratsfraktion, Bert Moll.

„Im Ergebnis konnten die politischen Vorstellungen der CDU weitestgehend im Satzungsbeschluss und dem städtebaulichen Vertrag mit dem Investor umgesetzt werden. Planungsziel sämtlicher Entwürfe war die Entwicklung des Grundstücks zu Wohnbauzwecken unter Berücksichtigung altengerechter Wohnformen und einem Pflegeangebot. So sieht der städtebauliche Vertrag mit dem Investor vor, dass neben Mehrgenerationenwohnen ein quartiersbezogener Pflegeverbund sowie eine Tagespflege vorzusehen sind.

Es wäre allerdings vor diesem Hintergrund vermessen gewesen zu erwarten, dass die von den politischen Vertretern aller Parteien zu Beginn des Verfahrens geäußerten Vorstellungen eins zu eins ohne jegliche Veränderung am Ende des Planungsprozesses als Ergebnis stehen würden.

So mussten im Planungsverfahren auch Zugeständnisse gemacht werden. Diese betreffen u.a. die Fassadengestaltung. Zwei Baukörper im Südosten des Plangebietes entlang der Sebastianstraße sowie ein Gebäude im Kreuzungsbereich Sebastianstraße/Alfred-Bucherer Str. sollen durch eine differenzierte Fassadengestaltung optisch gegliedert und als ablesbare Mehrfamilienhäuser geplant und errichtet werden. Die Fassade und die Dachform des Altbaus des St. Paulus Pflegewohnheims sind hingegen zu erhalten bzw. in gleicher Anmutung wiederherzustellen. Der Außenbereich soll parkähnlich für die Öffentlichkeit geöffnet und den Belangen Denkmalschutzes entsprechend gestaltet werden, so Moll.“