Erfolgreicher Abschluss der Sanierung der Schmitthalle

Nach einer Bauzeit von zwei Jahren ist die Sanierung der Mehrzweckhalle (Schmitthalle) in Duisdorf beendet worden. Damit ist ein Projekt, das ich im Jahr 2016 durch Gespräche mit dem städtischen Gebäudemanagement initiiert und dann in enger Abstimmung mit den örtlichen Vereinen koordiniert habe, nunmehr erfolgreich abgeschlossen worden. Dazu hatte ich in den Haushaltsberatungen einen Teilbetrag aus Restmitteln der Entwicklungsmaßnahme Hartberg für die Sanierung der Schmitthalle zurücklegen lassen, um dann in Projektbesprechungen mit den örtlichen Vereinen deren Anforderungen an die Sanierung der Halle aufzunehmen. Insbesondere bei der Auswahl des richtigen Hallenbodens mussten die Belange besonderer Sportarten, wie das Kunstradfahren mit kreisrunden Markierungen oder der Bereich für das Ringen, genauso berücksichtigt werden, wie die der gesellschaftlichen Veranstaltungen, bei denen Stühle und Tische den Bodenbelag beanspruchen, berichtet CDU Ratsherr Bert Moll.

Bild (v.l.n.r.) Herr Ramm (Projektleiter), Herr Leide (Leiter SGB), CDU-Stadtverordneter Bert Moll)

Die Sanierung der Schmitthalle ist für den Erhalt des Vereins- und Gesellschaftslebens in Duisdorf und im Stadtbezirk Hardtberg unverzichtbar gewesen, bekräftigt Moll. Mit dem bereits an vielen Stellen gebrochenen Hallenboden, den maroden Sanitäranlagen, einer nicht mehr zeitgerechten Mikrofonanlage und einer unzulänglichen Belüftung und Heizung wäre dies auf Dauer nicht mehr möglich gewesen.

In einem Pressetermin am gestrigen Tag konnten sich die Vertreter der örtlichen Medien in Gegenwart des neuen Leiters des städtischen Gebäudemanagements, Herrn Leide, und des verantwortlichen Projektleiters, Herr Ramm, von den Sanierungsarbeiten überzeugen. Dabei wurde berichtet, dass die Sanierungsarbeiten in der Summe 2,785 Millionen € gekostet haben. Außer einem PVC-flächenelastischen Hallenboden ist eine Belüftungsanlage sowie eine neue Multimediaanlage installiert worden. Die Beleuchtung der Halle kann jetzt so eingestellt werden, dass den Erfordernissen einzelner Veranstaltungen durch Ausleuchtung bestimmter Bereiche Rechnung getragen werden kann. Durch diese Möglichkeiten können Sportarten, wie das Ringen und das Kunstradfahren, für die Zuschauer noch attraktiver gemacht werden. Mit einem Prallschutz an den Hallenwänden wird mehr Sicherheit für die Sporttreibenden hergestellt. Aber nicht nur die Sporthalle erstrahlt in neuem Glanze, sondern auch die Umkleiden, Sanitäreinrichtungen und der Gesellschaftsraum unterhalb der Bühne der Halle sowie weitere Betriebs-und Einstellräume. Hinzu kommt eine neue Heizungsanlage.

In Verhandlungen mit der Stadtverwaltung habe ich erreicht, dass die Vereine auch in Zukunft auf der Grundlage eines Mietvertrages ihre besonderen Gerätschaften und Ausrüstungen weitgehend im Bereich der Halle und den angrenzenden Räumen einstellen können. Dazu sind intensive Gespräche geführt worden und im Ergebnis akzeptable Lösungen gefunden worden, soweit die verfügbaren Räume und Flächen dies zulassen. Für die gesellschaftlichen Veranstaltungen sind passende Tische und Stühle bereitgestellt worden. Das Sport- und Bäderamt wird Sportgeräte teilweise erneuern und ergänzen. 

Ich freue mich, dass dieses Projekt trotz zeitweiser Verzögerungen in überschaubarer Zeit in sehr guter Abstimmung und im Einvernehmen mit dem städtischen Gebäudemanagement, dem Sport- und Bäderamt und den örtlichen Vereinen umgesetzt werden konnte. Es ist für mich ein positives Zeichen gelungener städtischer Kooperation. Dafür möchte ich allen Beteiligten herzlich danken, so Moll.