Elektronische Fahrradpumpen sollen getestet werden

Aus den Mitteln der „Fahrradhauptstadt 2020“ sollen mindestens zwei elektronische Fahrradpumpen in den Stadtbezirken Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg sowie mindestens vier elektrische Fahrradpumpen im Stadtbezirk Bonn aufgestellt werden. Geprüft werden soll auch, ob die elektronischen Fahrradpumpen auch im Rahmen des Masterplans Mobilität an den 36 zu errichtenden Mobilstationen mit umgesetzt werden können. Dies hat der Planungs- und Verkehrsausschuss einstimmig beschlossen.

Neben dem Ausbau und der Unterhaltung der Radverkehrsinfrastruktur ist es notwendig, auch in die Sicherheit der Fahrräder zu investieren. Nach Auskunft der Polizei sind 80% der Fahrräder, die an den Bonner Schulen überprüft wurden nicht zufriedenstellend aufgepumpt. Ein ausreichender Reifendruck ist jedoch für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer unabdingbar.

In einem halbjährigen Pilotprojekt sollen zunächst ab Frühjahr 2019 eine elektronische Fahrradpumpe am Carl-von-Ossietzky Gymnasium aufgestellt werden, um Erfahrungen mit dem Produkt, möglichen Standorten, der Praktikabilität, der Bedienungsfreundlichkeit etc. zu machen.

Die Verkehrssprecherin Henriette Reinsberg und der Initiator und schulpolitische Sprecher Christian Steins: „Wir als CDU-Fraktion wollen, dass auch die Verkehrssicherheit bei den Radfahrenden im Auge behalten wird. Denn das Radeln mit zu wenig Luft im Reifen ist bekanntlich mühsam und auch gefährlich. Außerdem können bei Fahrt mit zu niedrigem Luftdruck die Reifen oder die Felgen beschädigt werden“.