Das Bundesbüdchen kommt zurück – Hängepartie endlich beendet!

Der Bonner Stadtrat hat am 11. Dezember mit den Stimmen der CDU-Ratsfraktion beschlossen, dass das „Bundesbüdchen“ in das ehemalige Regierungsviertel zum heutigen UN Campus zurückkehren kann. Dafür stellt die Stadt dem Förderverein des historischen Verkaufspavillons eine Fläche an der Kreuzung Heussallee, Kurt-Schumacher-Straße und Platz der Vereinten Nationen als Eigentum zur Verfügung.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus-Peter Gilles: „Nach langen und intensiven Gesprächen konnte nun endlich eine tragfähige und gute Lösung zur Wiederaufstellung des für Bonn historischen Bundesbüdchens gefunden werden.“

Die Verpflichtungen (zum Beispiel Denkmalschutz) übernimmt der Förderverein für eine Dauer von 30 Jahren. An den notwendigen Tiefbaukosten beteiligt sich die Stadt mit bis zu 75.000 Euro. Vor Beginn der Bauarbeiten und Gewährung der Zuschüsse muss der Förderverein nachweisen, dass die Finanzierung der Gesamtbaumaßnahme – also des Wiederaufbaus und der denkmalgerechten Renovierung des Pavillons – gesichert ist. Dies ist eine angemessene Lösung.

Das denkmalgeschützte Bundesbüdchen stand seit 1957 zwischen Bundesrat und Bundestag und konnte zahlreiche Spitzenpolitiker und Abgeordnete zu seinen Stammkunden zählen. 2006 wurde der ovale Kiosk mit dem breiten Überdach wegen dem Bau des Kongresszentrums WorldCCBonn abgebaut und eingelagert.