CDU-Ratsfraktion geht mit Guido Déus in die kommenden Verhandlungsgespräche

Guido-Déus

Die bei den Kommunalwahlen am 13. September gewählten CDU-Ratsmitglieder trafen sich gestern – Montag, 21. September – zu ihrer ersten gemeinsamen Zusammenkunft im Ratssaal des Stadthauses. Nach einer intensiven Situationsanalyse sprachen sie sich in geheimer Abstimmung einstimmig und ohne Enthaltungen für Guido Déus als Verhandlungsführer für die anstehenden Gespräche mit den anderen Fraktionen und Parteien aus.

Die rechtsverbindliche Fraktionsgründung ist nach den Vorschriften der Gemeindeordnung zwar erst nach dem 1. November möglich, doch für die unmittelbar nach der OB-Stichwahl am kommenden Sonntag bevorstehenden Gespräche mit den anderen gewählten politischen Fraktionen im Rat wollen die CDU-Ratsmitglieder bereits jetzt ihren Verhandlungsführer legitimieren. Déus wurde als einziger Kandidat für diese Funktion vorgeschlagen. Durch dieses Votum gaben die CDU-Ratsmitglieder gleichzeitig ein klares Bekenntnis ab, wer künftig als Fraktionsvorsitzender für die Belange der CDU im Rat eintreten soll. Denn bereits bei der Aufstellungsversammlung war der Landtagsabgeordnete Déus auf Platz 1 der Kommunalwahlliste gesetzt worden, was schon als ein deutliches Signal für den künftigen Fraktionsvorsitz gedeutet werden kann. Mit der Wahl zum Verhandlungsführer wurde diese Nominierung nochmals bestätigt.

„Dies ist ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis meiner Fraktion und ich sehe dies als Auftrag, verantwortungsbewusst und engagiert die Interessen unserer Wählerinnen und Wähler zum Wohle unserer Bundesstadt Bonn als designierter Fraktionsvorsitzender zu vertreten“, bedankte sich Déus. Auch bei seinen Personalvorschlägen für die weiteren Mitglieder der Verhandlungskommission folgten ihm die CDU-Ratsmitglieder einstimmig.

In der noch laufenden Legislaturperiode war Déus bereits zu einem von drei stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Der bisherige Fraktionsvorsitzende, Dr. Klaus-Peter Gilles, war bei den Kommunalwahlen nicht mehr angetreten und zieht sich aus der Ratsarbeit zurück.