Zukunft Bonner Bäder: Neubau Wasserland

Die Koalition begrüßt den Vorschlag des Oberbürgermeisters, die Zukunft der Bonner Bäder in Bonn mit einem Neubau eines Familien-, Schul- und Sportschwimmbades neben dem Sportpark Wasserland anzugehen.  Wir sehen in einem Neubau zentral im linksrheinischen Stadtgebiet  in verkehrsgünstiger Lage eine große Chance für die Stadt, endlich die Bäderlandschaft in eine zukunftsfähige Richtung zu entwickeln. Eine Sanierung des Kurfürstenbades und Frankenbades ist nicht wirklich beherrschbar und würde beide Bäder nicht in einem zeitgemäßen Zustand versetzen. Daher ist nur ein Neubau zukunftsfähig.

Für den Bereich des Frankenbades hat die Koalition einen Änderungsantrag eingebracht, wonach der Badebetrieb im Frankenbad bis zur Eröffnung des neuen Bades aufrechterhalten werden soll. Für die Nutzung des Foyers und des Innenhofes soll für die Zwischenzeit eine gastronomische Nutzung schnellstmöglich angestrebt werden. Es ist das erklärte Ziel, das Baudenkmal Frankenbad soweit wie möglich zu erhalten und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die in Frage kommenden Handlungsoptionen sollen im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs zügig untersucht werden. Hierbei sind die den integrativen Zusammenhalt des Ortsteils dienlichen Nutzungen zu berücksichtigen.

Der Sportausschussvorsitzende Dr. Christos Katzidis (CDU) und die Koalitions-Sportkollegen Rolf Beu (GRÜNE) und Florian Bräuer (FDP): „Es freut uns sehr, dass mit diesem Vorschlag endlich Bewegung in Bäderdiskussion kommt. Die Vorschläge sind zielführend, modernisieren die Bäderlandschaft nachhaltig und sind ein wichtiger und richtiger Schritt um die Bäderdiskussion in dieser Ratsperiode endlich zu beenden. Erfreulich ist auch der breite Konsens unter den Sportlern und ihren Interessenvertretungen.“

Den erwähnten Änderungsantrag der Koalition finden Sie hier: Änderungsantrag der Koalition zum Bäderneubau