Wegweisende Stadtentwicklung

Wegweisende Stadtentwicklung am Bonner Hauptbahnhof – Es geht los!

Wegweisende Stadtentwicklung am Bonner Hauptbahnhof – Es geht los!

Neben dem Beschluss zum Großprojekt Nordfeld konnten mit der Südüberbauung und der Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) die Weichen für gleich mehrere innerstädtische Großprojekte gestellt werden, mit denen ein entscheidender Beitrag zur Optimierung des Stadtbildes und für die Zukunft Bonns geleistet wird. Dies ist für Bonn als wichtiger Arbeitsplatzstandort und als wachsende internationale Stadt von großer Bedeutung. Nach vielen Diskussionen und hartem Ringen um die beste Lösung wird damit der Weg für eine belastbare Entwicklungsperspektive für wichtige Teile der Innenstadt frei. Bonn wird durch die Umsetzung der Projekte eine spürbare Aufwertung als lebenswerte Stadt, als Einkaufsstandort und als Anziehungspunkt für das Umland erhalten.

Neugestaltung Nordfeld und Bahnhofsareal

Mit der Entscheidung, der Developer Projektentwicklung den Zuschlag für das Konzept ‚Urban Soul‘ zu geben, ist der Startschuss für die seit vielen Jahren diskutierte Nordfeldbebauung gefallen und eine wesentliche Zielsetzung des Koalitionsvertrages, das gesamte Bahnhofsareal als Tor zur Innenstadt neu zu konzipieren und aufzuwerten, erfüllt worden. Auf dem Areal des heutigen ‚Bonner Lochs‘, dem angrenzenden Parkplatz sowie auf der Fläche an der Rabinstraße werden in den nächsten Jahren drei miteinander harmonierende Baukomplexe entstehen, die einen Nutzungsmix aus Büros, Gastronomie und Einzelhandel beinhalten: Der erste, dreigeschossige, Baukörper zur Post- und Maximilianstraße wird eine Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie, Fitness und Wohnen bieten. Ergänzt wird dieser durch den zweiten Gebäudeteil an der Thomas-Mann-Straße, welcher ein Premiumhotel, ein Restaurant mit Dachterrasse sowie eine Piazza mit Ausrichtung zur Maximilianstraße, vorsieht. Der Abbruchbeginn der „Südüberbauung“ ist am 25. Januar 2017.

Link: Projektseite des Investors Ten Brinke

Für den dritten Baukomplex an der Rabinstraße ist die Entstehung eines öffentlichen Parkhauses mit 300 Stellplätzen geplant. Im Erdgeschoss sollen gewerbliche Nutzungen, Dienstleistungen und Einzelhandel möglich gemacht, in einem weiteren Teil ein Büro- und Ärztehaus integriert werden. Die vielfältigen Nutzungsformen und das Hotel- und Gastronomieangebot werden zu einer Belebung des Quartiers rund um den Bahnhof beitragen und somit die Atmosphäre und Aufenthaltsqualität im gesamten Gebiet immens verbessern.

In der Südüberbauung wird es als  Ankermieter einen „Primark“ geben und die unansehnliche untere Ebene wird attraktiv gestaltet.  Der Busbahnhof kann erweitert und umgestaltet werden. Die Planungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen.

Mit der Sanierung des Hauptbahnhofs und einem neuen „Haus der Sicherheit“ kann der Gesamtbereich erheblich aufgewertet werden. Man muss sich aber zunächst auch auf umfangreiche Bauarbeiten einstellen.

Der Neubau der Sparkasse am Friedensplatz ist der bereits fertig gestellte dritte Eckpfeiler der Innenstadtentwicklung. Hier fehlt der zweite Abschnitt um den „Windeckbunker“. Das neue Haus der Bildung bildet dort die Ausgangsbasis.

Der nördliche Bereich hinter dem Bertha-von-Suttner-Platz wird ebenfalls städtebaulich entwickelt.

Mit der Grundsanierung der denkmalgeschützten Beethovenhalle ist der erste Schritt getan. Marthashof, Stiftsplatz und Erzberger Ufer müssen noch weiter entwickelt werden. Ein Musikcampus und ein Hotel sind erste Ideen.

Viktoriakarree – innerstädtische Aufwertung

Durch die geplante Bebauung des Areals zwischen Belderberg, Franziskaner- und Stockenstraße und Rathausgasse mit einem Nutzungsmix aus Einzelhandel, Dienstleistungen, Wohnfläche und Universität sollte auch dieser innerstädtische Bereich eine enorme gesamtbildliche Aufwertung erfahren.

Leider haben SPD und GRÜNE diese Entwicklungen durch die Zustimmung zum Bürgerbegehren zunächst verhindert. Bedauerlich ist, dass sie eine wirkliche Bürgerbeteiligung, nämlich eine Abstimmung aller Bonner Bürgerinnen und Bürger über diese Bauvorhaben, verhindert haben. Ob und inwieweit die Anfang 2017 beginnende Bürgerwerkstatt umsetzbare Ergebnisse bringen wird, bleibt abzuwarten.

 

 

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