Verkehrssteuerung in Duisdorf

Verkehrssteuerung auf dem Konrad-Adenauer Damm, der Almabrücke (Medinghovener Straße) und der B 56 müssen weiter verbessert werden

Die Verkehrsführung und Verkehrssteuerung auf dem Konrad-Adenauer-Damm und der Almabrücke (Medinghovener Straße) und auf der B 56 müssen weiter optimiert werden. Der Knotenpunkt an der Kreuzung Almabrücke ist in den Hauptverkehrszeiten deutlich überlastet, bestätigt die Mitteilung der Verwaltung auf den Antrag der CDU in der Bezirksvertretung Hardtberg. Es ist deshalb gut, dass die Verwaltung mitgeteilt hat, eventuelle Reserven bei der Optimierung der verkehrsabhängigen Signalschaltung gemeinsam mit Straßnen.NRW zu protokollieren und gleichzeitig eine Verkehrszählung vorzunehmen, so der zuständige CDU-Ratsherr für Duisdorf/Medinghoven und Sprecher im Ausschuss für Planung und Verkehr, Bert Moll (Bild). Die Bedeutung des Verkehrsknotens auf der Grenze zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg Kreis hat durch den Ausbau der Kreisstraße zwischen Duisdorf und Bornheim weiter zugenommen und muss nicnoht nur in der aktuellen Phase der Umleitung des Verkehrs von der A 565 AS Hardtberg bis zur A 555 AS Bornheim immer weiteren Verkehr aufnehmen.

Moll_210x300Der Bau eines Kreisverkehrs als Alternative zur ampelgesteuerten Kreuzung komme wegen der hohen Zahl an Fahrzeugen nicht in Betracht , was die Verwaltung in der gemeinsamen Sitzung der Verkehrsausschüsse von Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mitgeteilt hat. Da die Optimierung der Ampeln an der Kreuzung verkehrstechnisch aber ihre Grenzen hat, muss die Optimierung schon weit vor dem kritischen Knotenpunkt stattfinden. Dazu reicht aber nicht nur die Abstimmung mit den umliegenden Ampelschaltungen, wie an der Kreuzung des KAD zum TÜV Medinghoven und auf der B 56/Am Pützengarten, sondern es muss auch eine verkehrsabhängige Steuerung der Verkehrgeschwindigkeit in Betracht gezogen werden. Leitsysteme insbesondere auf Bundesautobahnen zur Steuerung der Verkehrsgeschwindigkeit leisten bereits an vielen Orten einen Beitrag zu einer Verstetigung des Verkehrsflusses und wirken Staus entgegen. Durch eine verkehrsabhängige Steuerung der zulässigen Geschwindigkeit auf dem KAD, der Medinghovener Straße und der B 56 könnte gerade in Hauptverkehrszeiten einer Staubildung an den kritischen Verkehrsknoten wie der Almabrücke und dem Europaplatz in Duisdorf vorgebeugt werden.

Eine weitere Maßnahme ist auch den Ziel- und Quellverkehre zu analysieren und die Verkehrsführung darauf im Rahmen der möglichen verkehrstechnischen Gegebenheiten einzustellen. Ein positiver Schritt ist daher schon, dass die Bonner Verkehrsverwaltung und der Landesbetrieb Straßenbau zugesagt haben, meiner Initiative zu folgen und für die Häuser an der Burg Medinghoven zur B 56 gegenüber Hellweg eine Abbiegespur in Richtung Almabrücke in der nächsten Zeit (Auftrag ist erteilt) einzurichten. Durch die geänderte Verkehrsführung am Bahnübergang Weck-Werke müssten die Anwohner ansonsten weiterhin weiträumig von Duisdorf kommend über die Derlestraße und den Konrad-Adenauer Damm einen Umweg in Kauf nehmen, um ihre Häuser dann aus Richtung Almabrücke kommend anfahren zu können. Solche Problemstellen müssen systematisch beseitigt werden, um zusätzlichen Verkehrsbelastungen zu begegnen, fordert Moll.