Schwimmen in Bonn – Fakten

In der derzeitigen Diskussion rund um den Bürgerentscheid „Kurfürstenbad“ wird argumentiert, dass das Schwimmen in Bonn zunehmend schwieriger wird und insbesondere das Schulschwimmen zu kurz komme. Anhand der Grafik kann man sehr gut das gute Schwimmangebot in Bonn sehen.

 

Verbesserungen beim Schulschwimmen in Zukunft

Ziel ist es, das Schulschwimmen mit einem für Schulen optimal ausgestatteten, attraktiven Schwimmbad zu stärken. Die Kinder sollen nicht nur im Rahmen des Unterrichts schwimmen lernen, sondern anschließend auch immer wieder gerne in das neue Schwimmbad gehen mit den Rutschen, dem Sprungturm und den vielen Angeboten für Sport und Fitness, Spaß und Spiel.

Natürlich müssen mit dem Wegfall des Kurfürstenbades und des Frankenbades auch für das Schulschwimmen neue Konzepte und Lösungen gefunden werden. Es wird daher im Rahmen des Projekts „Unser neues Schwimmbad“ eine Arbeitsgruppe unter Federführung der Stadt Bonn und Beteiligung der Schulen, der Vereine und der Verkehrsbetriebe für Maßnahmen zur Optimierung des Schulschwimmens, zum Beispiel

  • durch die qualitative und quantitative Ausweitung des Angebotes für das Schulschwimmen im neuen Schwimmbad: Schulschwimmbecken mit 10 Bahnen, ein Lehrbecken, ein Mehrzweckbecken mit 8 Bahnen, drei Kursbecken
  • durch die Priorisierung der weiter entfernt liegenden Schulen bei der Auswahl und Vergabe der Belegzeiten im neuen Schwimmbad außerhalb der Pendlerspitzen
  • durch attraktive Angebote im Nachmittagsunterricht und Kooperationen zwischen den Ganztagsschulen und den Vereinen
  • Für die nördlichen Ortsteile: Optimierung der Belegzeiten im Sportpark Nord und Hardtbergbad
  • Für die südlichen Ortsteile: Optimierung der Belegzeiten der Lehrbecken in den Schulen (u.a. Konrad-Adenauer-Gymnasium in Pennenfeld) und Inanspruchnahme der Schwimmhalle Wachtberg

Generell wird die Erreichbarkeit des neuen Schwimmbads auch für Schulen, für Familien, Kinder und Jugendliche sehr positiv gesehen:

  • Günstige ÖPNV-Anbindung des neuen Standort mit zwei Stadtbahnhaltestellen, mehreren Bushaltestellen und neuem DB-Haltepunkt  (demgegenüber äußerst geringes ÖPNV-Angebot am Frankenbad und Kurfürstenbad)
  • Schulbushaltestellen direkt am Eingang zum neuen Bad
  • 400 Fahrradstellplätze unmittelbar am Eingang  (demgegenüber äußerst geringes Angebot am Frankenbad und Kurfürstenbad)
  • Vierhundert Pkw-Stellplätze
  • Verbesserung der Erreichbarkeit für die Schulen in Kessenich, Dottendorf, Friesdorf, Venusberg, Südstadt und Gronau
  • für den Godesberger Norden keine wesentliche Veränderung der Erreichbarkeit