NEIN zum Atomkraftwerk Tihange

Atomkraftwerk Trihange Belgien

Aufruf der Bonner Parteien zur Teilnahme an der 90 km Menschenkette von Tihange nach Aachen am 25. Juni 2017:

Genau 130 km Luftlinie trennen Bonn vom Atomkraftwerk Tihange, bei den vorherrschenden Westwinden wäre bei einer Nuklearkatastrophe die radioaktive Wolke innerhalb von 6 Stunden über dem Zentrum unserer 320.000 Einwohner-Stadt. Einen Evakuierungsplan gibt es nicht, wäre bei der kurzen Vorlaufzeit auch undurchführbar. Selbst Jodtabletten könnten nicht mehr an Betroffene ausgeteilt werden, wenn nicht vorher eine Verteilung an alle Haushalte vorgenommen wird. Insbesondere die beiden AKW-Blöcke Tihange 2 und Doel 3, deren Reaktordruckbehälter von zahllosen Rissen durchzogen sind, stellen die größte nukleare Bedrohung für den Großraum Bonn und für das gesamte Rheinland dar, und nur die sofortige und endgültige Abschaltung dieser zwei  AKW-Blöcke kann uns vor einer Katastrophe schützen.

Aus diesen Gründen unterstützen die im Rat der Stadt Bonn vertretenen Parteien und Wählervereinigungen die für Sonntag, den 25.6.2017, geplante 90 km Menschenkette von Tihange nach Aachen als Protest gegen den Weiterbetrieb dieser Atomkraftwerke und rufen die Bevölkerung zur Teilnahme auf.

für die CDU-Fraktion:  Dr. Klaus-Peter Gilles, Fraktionsvorsitzender

für die GRÜNEN: Andrea Bauer und Harald Klinke, Vorsitzende   

Für die FDP: Dr. Joachim Stamp, Kreisvorsitzender

für die SPD: Gabriel Kunze, Vorsitzender

für die LINKE: Hanno Rumpf, Sprecher des Kreisverbandes

für die PIRATENPARTEI: Michael Wisniewski, 1. Vorsitzender

für den BBB e.V.: Johannes Schott, 1. Vorsitzender