Kondolenzbuch für Helmut Kohl im Alten Rathaus

Kondolenzbuch für Helmut Kohl im Alten Rathaus

Die Bonner CDU und die CDU-Ratsfraktion legen ab Dienstag, 20. Juni 2017, in den Räumen der CDU-Stadtratsfraktion ein Kondolenzbuch für den am vergangenen Freitag verstorbenen ehemaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl aus. Hier haben die Bonner Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich vom „Kanzler der Einheit“ und Ehrenbürger Europas zu verabschieden.

Das Kondolenzbuch liegt bis zum 30. Juni 2017 montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr im Fraktionssaal (Raum 3.03) im zweiten Obergeschoss des Alten Rathauses aus. Zugang über den Eingang „Markt“. Es gibt eine Ausschilderung!

Der Kreisvorsitzende der Bonner CDU Dr. Christos Katzidis und Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus-Peter Gilles: „16 Jahre hat Helmut Kohl als Bundeskanzler die Geschicke der Bundesrepublik von Bonn aus geprägt. Mit der Bundeskunsthalle und dem Haus der Geschichte hat er wie kaum ein anderer Kanzler sichtbare Spuren seiner Amtszeit in Bonn hinterlassen. Wir möchten den Bonnerinnen und Bonnern im Herzen der Stadt die Möglichkeit geben, mit persönlichen Worten ihrer Trauer Ausdruck zu geben. Das Kondolenzbuch werden wir anschließend der Familie Kohl übergeben.“


Der Altkanzler der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Helmut Kohl, war am 16. Juni 2017 im Alter von 87 Jahren in seinem Geburtsort Ludwigshafen gestorben. Mit ihm hat Deutschland eine seiner herausragenden Persönlichkeiten der Nachkriegszeit verloren. Als deutscher Bundeskanzler hat er von 1982 bis 1998 in Bonn gewirkt. Er hat nach dem Zusammenbruch der ehem. DDR die Wiedervereinigung Deutschlands entscheidend vorangetrieben, die mit den Unterschriften unter den Zwei-plus-Vier-Vertrag am 12. September 1990 in Moskau zum Abschluss gebracht wurde. Helmut Kohl war aber auch überzeugter Europäer. In seiner Amtszeit wurde 1985 das erste und 1990 zweite Schengener Abkommen und 1992 der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Europa profitiert von dieser Politik u.a. durch den Wegfall der Grenzkontrollen und die gemeinsame Eurowährung. Am 11. Dezember 1998 wurde er zum Ehrenbürger Europas ernannt.

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