• CDU-Stadtverordnete Henriette Reinsberg, Wahlkreis 4 Baumschulviertel / Südstadt

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Funktion: stv. Sprecherin im Planungs- und Verkehrsausschuss

Link: Stadtverordnete Henriette Reinsberg im Bonner Ratsinformationssystem (BoRiS)
Das Jahr neigt sich dem Ende. Dies ist Anlass auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken und zu fragen, was haben wir erreicht und welche Aufgaben stehen an.

In der Südstadt und im Baumschulviertel wurden viele Bauprojekte eingeleitet – Jahresrückblick 2016

Der Rat der Stadt Bonn hat große Projekte wie die Bebauung des Bahnhofsvorplatzes, die Sanierung der Beethovenhalle und die Errichtung eines neuen zentralen Schwimmbades verabschiedet. Auch für die Südstadt und das Baumschulviertel wurden wichtige Projekte eingeleitet:

  • 2016_03_21-petruskrankenhaus_webDie Neubebauung des Zurich-Geländes , wobei das vom Hotel Bristol gepachtete Areal aufgrund eines noch 15 Jahre geltenden Vertrags zunächst von der Neugestaltung nicht berührt wird.
  • Die Krankenhäuser St. Elisabeth und St. Petrus werden auf dem Standort am Bonner Talweg  vereint. Die von der Geschäftsführung vorgelegten Pläne werden derzeit mit den Bürgerinnen und Bürgern und in den Ratsgremien diskutiert.
  • An der Quantiusstraße neben der Südunterführung wird ein Studierenden Haus mit Tiefgarage gebaut. Die jetzt provisorisch in der Bahnhofsgarage  untergebrachte Radstation wird später im Untergeschoss des Hauses eingerichtet.
  • Das Ermekeilgelände  wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge inzwischen als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge ausgebaut. Die Einrichtung soll mindestens bis 2020 erhalten bleiben.
  • Im Baumschulviertel wurde eine Bürgerwerkstatt zur Umgestaltung des Baumschul-wäldchens durchgeführt. Im Ergebnis wurden viele Wünsche der Bürger berücksichtigt, die sich in der weiteren Planung wieder finden werden.
  • Als eines der großen Bonner Verkehrsprojekte wurde mit der Erneuerung der Viktoria-brücke Die Bauarbeiten werden 2017 fertig gestellt sein. Auf der anderen Seite der Bahn wurde der Kreisel am Alten Friedhof gebaut. Sobald möglich wird auch die Rampe von der Thomasstraße auf die Viktoriabrücke errichtet werden.
  • Fertiggestellt ist das unterirdische Pumpwerk an der Fußgängerunterführung Poppelsdorfer – Allee/Kaiserplatz, so dass die Südunterführung in Zukunft nicht mehr bei sommerlichen Starkregen unter Wasser steht.
  • Beschlossen wurde die Sanierung der Reuterstraße mit einem Flüsterasphalt. Dabei werden positive Erfahrungen genutzt, den Fahrzeuglärm zu reduzieren. In dem vom Bund vorgelegten   Bundesverkehrswegeplan wurde  die Südtangente mit Ennert- und Venusberg-Tunnel wieder aufgenommen und zwar „im weiteren Bedarf mit Planungsrecht“. Der Kreisverband der CDU Bonn hat das Land NRW aufgefordert,  umgehend mit den notwendigen Planungen zu beginnen.
  • Die Bonner CDU fordert in demselben Beschluss Bund, Land und Bahn auf, ein Gesamt-konzept für umfassende Lärmschutzmaßnahmen und weitgehend kreuzungsfreie Bahnquerungen auf der Rheinstrecke zwischen Düsseldorf und Koblenz zu erstellen. Davon würden Bonn und insbesondere die Südstadt am Bahnübergang Lessingstraße sehr profitieren.
  • Die Koalition hatte auf meine Initiative beantragt, neben den von der Verwaltung eingebrachten Varianten zum Umbau des Bonner Talwegs eine weitere zu erarbeiten, die nicht nur zur Verbesserung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs beiträgt, sondern auch dem Liefer- und Ladeverkehr sowie dem Kundenverkehr der anliegenden Geschäfte Rechnung trägt. Die Verwaltung bereitet eine  Bürgerinformationsveranstaltung vor.
  • Eine Entscheidung zur Parkregelung auf der Nussallee steht Die Verwaltung wurde beauftragt, mit der Universität darüber zu verhandeln, dass die universitätseigenen Park- plätze außerhalb der Kernzeiten von der Öffentlichkeit genutzt werden können.
  • Es wurden deutliche Verbesserungen der Radwegeführung an der Kreuzung Reuterstraße/Hausdorfstraße/Schumannstraße beschlossen. Die Schumannstraße und der südliche Teil der Prinz-Albert-Straße werden zu Fahrradstraßen.

Die Zusammenstellung zeigt,  dass wir auf einem guten Weg sind. Es  bleiben aber viele Probleme ungelöst, derer wir uns annehmen müssen. An erster Stelle steht hier die Verkehrssituation. Wir müssen wir für eine Erhöhung des Anteils an Nutzern von öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowie des Fahrrads sorgen und die  Elektromobilität  und  Carsharing fördern. Wir werden uns verstärkt um die Luftreinhaltung kümmern müssen. Gerade an der Reuterstraße werden zu hohe Schadstoffwerte gemessen.

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