Moll_210x300Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Duisdorf und Medinghoven sind sehr lebenswerte Ortsteile in unserer Stadt Bonn. Seit vielen Jahren lebe ich hier und arbeite als Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Als ihr direktgewählter CDU-Stadtverordneter setze ich mich für Ihre Interessen im Bonner Stadtrat ein. Mein Ziel ist die Weiterentwicklung von Duisdorf und Medinghoven. Für Erhaltungsmaßnahmen öffentlicher Einrichtungen, die Förderung von Vereinen sowie die Verbesserung der Sicherheit und Sauberkeit werde ich mich einsetzen. Duisdorf und Medinghoven brauchen politische Stabilität und eine zuverlässige sowie fachkundige Stimme im Bonner Stadtrat. Als Ihr Anwalt möchte ich dort für Sie sprechen.

Ihr Stadtverordneter im Wahlbezirk 43 Duisdorf / Medinghoven
Bert Justus Moll

  • Marie-Elisabeth-Lüders Straße 26 in 53125 Bonn
  • Tel.: 0170 – 8098514
  • Email

Link: Stadtverordneter Bert Justus Moll im Bonner Ratsinformationssystem (BoRiS)


Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

die politische Diskussion der vergangenen Monate war und ist beherrscht von der Flüchtlingsthematik. Die Aufnahme von Flüchtlingen stellt unser Gemeinwesen vor besondere Herausforderungen, denen wir uns auch vor Ort in Duisdorf stellen müssen. Ich danke allen sehr herzlich, die mich dabei unterstützt haben. Bei Bürgergesprächen und Ortsbegehungen konnte ich aber auch viele andere Anliegen aus unserem Bezirk aufnehmen und mich für die Lösung von Problemen einsetzen. Diese Arbeit werde ich gerne fortsetzen und Sie darüber informieren.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Bert Justus Moll


  • Informationen aus meinem Wahlbezirk

Flüchtlingen helfen – die Interessen der Menschen vor Ort wahren

Für mich als Christdemokrat ist es wichtig, denjenigen zu helfen, die unsere Hilfe brauchen. Deshalb setze ich mich für die menschenwürdige Unterbringung und Begleitung von Flüchtlingen vor Ort ein. Meinen ganz besonderen Dank richte ich an alle, die dabei mitwirken!

2016_fluechtlingsarbeitZugleich verfolge ich konsequent das Ziel, dass die Sporthallen so bald wie möglich wieder für Sport und Freizeit zur Verfügung stehen und die Interessen der Menschen vor Ort gewahrt werden. Obwohl die Flüchtlingszahlen derzeit rückläufig sind, ist wegen der Kriege und Vertreibungen insbesondere im Nahen Osten nicht auszuschließen, dass auch weiterhin Flüchtlinge bei uns Schutz suchen. Einvernehmlich haben die Fraktionen aller

Parteien im Rat und der Bezirksvertretung das Gelände am TÜV Medinghoven im Stadtbezirk Hardtberg für temporäre Flüchtlingsunterkünfte vorgeschlagen. Die Stadtbezirke Bonn, Beuel und Bad Godesberg müssen auch Flächen zur Verfügung stellen. Mit der konkreten Bereitstellung von Unterkünften am TÜV ist nach Auskunft des städtischen Gebäudemanagements frühestens Mitte 2017 zu rechnen, falls dies überhaupt nötig sein wird. Der Spielplatz und die Planung eines Kindergartens dort sind davon nicht betroffen. Ich bitte die Anwohner um Verständnis.

Sport, Vereine und kirchliche Arbeit fördern – Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche verbessern.

2016_klettergeruest_ogsmedinghovenDie Unterstützung der Duisdorfer Verein, Schulen und Kirchen ist mir ein besonderes Anliegen, denn sie leisten eine wichtige Arbeit für unser Gemeinwesen. Freizeitgestaltung, sozialer Zusammenhalt und sportliche Aktivität von Jung und Alt bedürfen besonderer Förderung. Deshalb habe ich mich bei der Beratung des neuen Freizeitstättenbedarfsplans dafür eingesetzt, dass den Jugendzentren im Stadtbezirk – trotz der angespannten Haushaltslage – weiterhin die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Mit meinem Einsatz für den Erhalt und die Sanierung von Sport- und Freizeitstätten für Kinder und Jugendliche möchte ich dazu auch weiterhin einen Beitrag leisten. Endlich haben die Kinder der OGS Medinghoven das lang ersehnte Klettergerüst bekommen. Ich danke der OGS und der Diakonie für Ihr tolles Engagement!

Duisdorf muss sauberer werden.

2016_neue_muelleimer_duisdorfDie Sauberkeit des Duisdorfer Zentrums, muss weiter verbessert werden. Durch ständiges Nachfragen und Drängen habe ich erreicht, dass die Stadtverwaltung und bonn- orange endlich Grünflächen geschnitten und von Unrat befreit sowie – zumindest an einigen Stellen – neue Mülleimer installiert haben, wie an den Bahnübergängen. Aber leider muss hier weiter nachgearbeitet werden, obwohl es doch eine Selbstverständlichkeit für die Verwaltung sein müsste, von sich aus den Zustand zu verbessern.

  • Informationen aus dem Stadtrat

Auf meinen Antrag in der Bezirksvertretung ist die Unterführung zum Derletal frisch gestrichen und von den Schülerinnenen und Schülern des Hemholtz-Gymnasisums neu bemalt worden. Jetzt ist diese Unterführung wieder ansehnlich und kein Angstraum mehr.

Dringend mehr Wohnraum schaffen. 

Bonn braucht dringend mehr Wohnraum, denn Bonn erwartet in den nächsten Jahren ca. 30 Tausend neue Einwohner. Die Stadt ist für viele ein attraktiver Standort zum Arbeiten und Wohnen. Groß ist die Zahl derjenigen, die verzweifelt attraktiven aber auch bezahlbaren Wohnraum in Bonn suchen. Allerdings sind die freien Flächen begrenzt und bedürfen einer sorgfältigen Entwicklung für den Menschen und die Natur. Deswegen ist es für mich als Planungssprecher meiner Fraktion wichtig, zunächst vorhandene Bauflächen besser auszunutzen und Brachflächen, wie die der ehe. Gallwitz-Kaserne in Duisdorf, zu erschließen. Wohnraum muss für alle Einkommensschichten in Bonn bezahlbar bleiben. Deshalb haben wir uns in der Koalition mit Grünen und FDP verpflichtet, stadtweit 30 % sozial geförderten Wohnungsbau zu realisieren. Es gilt passgenaue Wohnraumkonzepte für die einzelnen Gebiete zu entwickeln, die eine gute, sozial ausgewogene Durchmischung gewährleisten und, wie das geplante Bauvorhaben „Mehrgenerationenwohnen“ auf dem Brüser Berg,  Perspektiven für eine älter werdende Bevölkerung geben. Die Anforderungen an die Entwicklung unseres Stadtbezirks werden sich mit dem demografischen Wandel verändern. Deshalb habe ich mit einem Antrag den Anstoß gegeben, in einem integrierten Handlungskonzept die unterschiedlichen Bedarfe darzustellen und Entwicklungsperspektiven mit Lösungen aufzuzeigen. Damit werden auch neue Möglichkeiten geschaffen, Fördermittel zum Beispiel für den barrierefreien Ausbau der Infrastruktur zu erhalten.

Interkommunale Zusammenarbeit und Planung stärken.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit im Rat ist es, dass in Bonn und den Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises mehr Siedlungsflächen für den dringend benötigten Wohnungsbau und damit für alle Menschen, die Wohnungen in Bonn und Umgebung suchen, bereitgestellt werden. Dies wird nur gelingen, wenn Bonn und das Umland näher zusammenrücken, um gemeinsam die Entwicklung von Flächen und Infrastruktur voranzubringen. In zahlreichen Gesprächen und Veranstaltungen habe ich die Akteure aus Politik und Verwaltung in Bonn und den Gemeinden des Rhein-Sieg Kreises zusammengebracht, um im Rahmen der Fortschreibung des Landesentwicklungsplans und des Regionalplans Lösungen für die Region zu entwickeln.

Staus reduzieren – Verkehrsinfrastruktur stärken.

2016_buergerdialogVerkehrsstaus belasten nicht nur die betroffenen Autofahrer und Anwohner, sondern schaden der Wirtschaft. Deshalb sollen neben einer Optimierung des bestehenden Straßennetzes und der Verkehrsinfrastruktur umweltfreundliche Verkehrsmittel weiter mit dem Ziel gefördert werden, dass sich der Anteil der Nutzer erhöht. Dies gilt für den Ausbau von Radwegen und des ÖPNV: Der zweigleisige Ausbau der S 23 zwischen Euskirchen und Bonn mit den neuen Haltepunkten ist ein großer Fortschritt. Jetzt geht es darum, den Nahverkehr Rheinland und die Deutsche Bahn politisch eng zu führen, um Fahrzeiten zu verbessern und Zugausfälle weitgehend zu vermeiden. Die Öffnung und der dauerhafte Erhalt des Bahnübergangs Weck-Werke sowie der beidseitige barrierefreie Ausbau des Bahnübergangs Lessenicher Straße sind zentrale Themen meiner politischen Arbeit für Duisdorf und die Verkehrspolitik in der Region.

2016_bahnuebergang_duisdorfIch verfolge das langfristige Ziel, weitere Schienen-/ Busanbindungen vom Bonner Westen über die Innenstadt nach Beuel zu entwickeln, um die Anbindung an den Flughafen und den ICE-Haltepunkt in Siegburg auszubauen. Dabei müssen alle Details beachtet werden und ich freue mich, dass es nach dem Umbau des Bahnübergangs Weck-Werke gelungen ist, gegenüber dem Landesbetrieb Straßenbau durchzusetzen, dass die Bürger im Wohngebiet an der Burg Medinghoven mit ihrem Auto von Duisdorf kommend wieder ihre Häuser unmittelbar anfahren können. Bei allem Einsatz für alternative Verkehrsmittel dürfen wir die Interessen der Autofahrer nicht vergessen, da weiterhin viele auf das Auto angewiesen sein werden. Ich habe daher sehr eng den Bundesverkehrswegeplan begleitet, der zahlreiche Ausbau- und Erneuerungsmaßnahmen der Autobahnen um Bonn ermöglichen wird.

Dennoch muss es das Ziel sein, die Belastungen durch den Autoverkehr vor Ort in den Straßen weiter zu reduzieren. Mit Ihren Hinweisen und Anregungen ist es gelungen, dass durch verschiedene Maßnahmen, wie die Änderung der Richtung der Einbahnstraße in der Witterschlicker Straße, durch Geschwindigkeitsbegrenzungen und besondere Hinweise, wie 30 km/h Piktogramme auf der Straße, weitere Schritte in diese Richtung erfolgreich umgesetzt werden konnten.