Sanierung Spielstätten Theater

Die Fraktionen von CDU und FDP haben in der Ratssitzung am 9. November 2017 einen ergänzenden Prüfauftrag zur Verwaltungsvorlage „Sanierung der Spielstätten des Theaters Bonn (Opernhaus mit Werkstattbühne und die Kammerspiele Bad Godesberg)“ und zu einem Änderungsantrag der SPD-Fraktion eingebracht. Unsere Absicht: Die Stadtverwaltung soll umfassend die in Frage kommenden Handlungsalternativen prüfen. Hierzu gehört auch der Neubau an einem anderen Standort. Das sahen weder die Verwaltungsvorlage, noch der SPD-Antrag vor.

Unser Prüfauftrag wurde zusammen mit dem SPD-Antrag nach breiter Diskussion im Rat mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD angenommen.

Im Einzelnen  waren uns als CDU folgende Punkte wichtig, die hier aus unserem Änderungsantrag zitiert werden:

„Ergänzend zu dem bereits vorliegenden Instandsetzungskonzept für das Opernhaus und die Kammerspiele (Theapro, 15.05.2017) wird die Verwaltung beauftragt, auch die Neubauvariante unter Berücksichtigung folgender Handlungsalternativen  zu prüfen. Hierbei ist die Wirtschaftlichkeit der Alternativen anhand von Kostenprognosen unter Berücksichtigung von Investitions- und Betriebsaufwand darzustellen. Der Detailierungsgrad der Untersuchungen ist nur soweit zu führen, wie es für die Bewertung und den Vergleich der Handlungsalternativen im Sinne einer Grundsatzentscheidung erforderlich ist. Die Prüfungsergebnisse sind spätestens zum Ende des II. Quartals 2018 vorzulegen.

  1. Neubau des Opernhauses am derzeitigen Standort unter Beibehaltung der Kammerspiele in Bad Godesberg und Bereitstellung einer Ersatzspielstätte bis zur Inbetriebnahme des Neubaus
  2. wie Punkt 1. jedoch Neubau als Mehrspartenhauses unter Aufgabe der Kammerspiele in Bad Godesberg mit der Maßgabe, dass für diesen Standort ein attraktives Nachnutzungskonzept entwickelt
  3. Neubau eines Mehrspartenhauses, zum Beispiel am Standort der Stadthalle in Bad Godesberg. (Voraussetzung: Abriss der Stadthalle nach Entlassung aus dem Denkmalschutz)

Für den Neubau wird ein mit dem Theater abgestimmtes Raumprogramm  zugrunde gelegt, das eine Anpassung der derzeitigen Strukturen an Auslastung und Bedarf vorsieht und einen wirtschaftlich optimalen Betrieb ermöglicht.

Sicherheitsrelevante Mängel in den Bestandsgebäuden (Oper und Kammerspiele) werden umgehend behoben. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bei einer Neubauentscheidung nur noch begrenzte Nutzungszeiten anstehen.

Link: Dieses Thema als PDF-Download

Weitergehende Instandsetzungs-Maßnahmen werden zurückgestellt, bis eine Grundsatzentscheidung hinsichtlich Neubau oder Instandsetzung vorliegt.“

Unser Ansinnen ist es, die beste und wirtschaftlichste Lösung für die Bundesstadt Bonn und ihre Bürgerinnen und Bürger zu finden. Dazu müssen wir uns im Vorfeld alle Handlungsoptionen offen halten. Wenn Sie weitergehende Informationen wünschen, dann besuchen Sie unsere Homepage, die auch Verweise auf die einschlägigen Drucksachen, die in der Ratssitzung behandelt wurden, enthält. 

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