Bürgerentscheid & Neues Schwimmbad

Hier im Wasserland soll das neue Schwimmbad entstehen. © Volker Lannert/SWB Energie und Wasser

Die Koalition hat sich eindeutig für den Schwimmbadneubau ausgesprochen. Beim Bürgerentscheid „Erhalt Kurfürstenbad“ hoffen wir, dass die Bonner Bürgerinnen und Bürger mit NEIN stimmen. Denn nur mit diesem Votum kann die Bonner Bäderlandschaft nachhaltig und zukunftsweisend fortentwickelt werden. 

Der erste Bürgerentscheid in der Bonner Stadtgeschichte steht an. Vom 31. März bis 21. April 2017 sind alle Bonner Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, zu entscheiden, ob das Kurfürstenbad in Bad Godesberg saniert und wieder nutzbar gemacht werden soll. In Wirklichkeit geht es aber um viel mehr. Es geht um die Zukunft der gesamten Bonner Bäderlandschaft.

Wir haben alle Informationen zum Planungsstand des neuen Schwimmbads und zum Ablauf des Bürgerentscheids für Sie hier zusammengestellt:


Pressemitteilung der Bonner CDU am 8. Februar 2017

Bonner CDU für Schwimmbadneubau

Wer den Neubau will, muss mit NEIN im Bürgerentscheid stimmen

In Kürze wird der erste Bürgerentscheid in der Geschichte Bonns anstehen. Ab dem 31. März 2017 sind die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert zu entscheiden, ob das Kurfürstenbad in Bad Godesberg saniert und wieder nutzbar gemacht werden soll. In Wirklichkeit geht es aber um viel mehr. Es geht um die Zukunft der gesamten Bonner Bäderlandschaft.

Hierzu erklärt der Kreisvorsitzende der Bonner CDU, Christos Katzidis, folgendes:

„Wir als CDU werden für den Schwimmbadneubau werben und demzufolge beim Bürgerentscheid dazu aufrufen mit NEIN zu stimmen. Eine mögliche Sanierung des Kurfürstenbads würde das beschlossene Bäderkonzept wieder hinfällig machen. Die Planungen für das neue Sport-, Familien- und Freizeitbad in Dottendorf und die bereits beschlossenen Planungen für die Sanierung des Hardtbergbades würden gestoppt werden.

Die seit ca. 20 Jahren geführten Diskussionen um die Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft würde wieder von vorne losgehen. Stillstand wäre über Jahre vorprogrammiert, Bäderschließungen müssten trotzdem vorgenommen werden und Bonn würde kein neues modernes und vor allem behinderten- und seniorengerechtes Schwimmbad bekommen. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es umso wichtiger, dass wir auch entsprechende Freizeit- und Gesundheitsangebote für ältere Menschen haben. Zweistellige Millionenbeträge in mehr als 50 Jahre alte Schwimmbäder zu investieren, die dadurch weder schöne noch attraktiver werden, macht wirtschaftlich keinen Sinn. Zudem wird durch die Sanierung alter Schwimmbäder der Sportstandort Bonn nicht gestärkt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2015 nur 70 öffentliche Besucher (ohne Schulen und Vereine) das Kurfürstenbad durchschnittlich pro Tag besucht haben. Ein neues Schwimmbad ist also auch für die Bürgerinnen und Bürger in Bad Godesberg die attraktivere Lösung, gerade mit Blick auf eine neue Sauna, die der Neubau enthalten soll. Unser Ziel ist es, die unendliche Diskussion um die Bäder in dieser Ratsperiode zu beenden, den Sport- und Freizeitschwimmern endlich eine dauerhafte Perspektive zu bieten und den Sportstandort Bonn zu stärken.“