Bonn profitiert vom Landschaftsverband

Leistungsbilanz des Landschaftsverbandes Rheinland: „Bonn profitiert vom LVR!“

In der vergangenen Woche hat der Landschaftsverband Rheinland, der Verband der kreisfreien Städte und Kreise im Rheinland zur Wahrnehmung kommunaler Angelegenheiten in der Kulturpflege, im Gesundheits-, Schul-, Jugend- und Sozialwesen, seine Leistungsbilanz 2016 vorgelegt..

„Die Leistungsbilanz zeigt, dass die Stadt Bonn als Mitgliedskörperschaft in vielfältiger Weise vom LVR profitiert. Während die Kommune 2016 83,1 Mio. € an Landschaftsumlage an den LVR abführte, konnten zur Finanzierung der Ausgaben im Bereich Sozial-, Alten- und Behindertenhilfe, bei der Kinder- und Jugendhilfe und für die Kulturpflege insgesamt annähernd das Doppelte, nämlich knapp 153 Mio. € nach Bonn fließen.“, erläutern die Bonner Mitglieder der Mehrheitsfraktionen in der Landschaftsversammlung Rheinland, Georg Fenninger (CDU) und Peter Kox (SPD).

Der Löwenanteil mit gut 50%) der Zuwendungen an Bonn, genau 80,55 Mio. €, flossen nach der vorläufigen Abschlussrechnung 2016 in die Sozialhilfe. Dies beinhaltet beispielsweise Leistungen zur schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen, zur beruflichen Eingliederung oder zum ambulanten, das heißt möglichst selbständigen Wohnen von Menschen mit Behinderung.

Einen erheblichen Anteil macht mit rund 61,2 Mio. € auch die Förderung von Einrichtungen der Kinder- und Familienhilfe sowie der Jugendhilfe aus.

LVR-Zuwendungen erhielten Bonner Einrichtungen überdies im Aufgabenbereich „Kulturpflege“, das heißt bei der Heimatpflege und der Förderung der regionalen Kulturpflege. In diesen Bereich flossen im vergangenen Jahr gut 1,2 Mio. €.

Fenninger und Kox abschließend: „Mit diesen Zahlen und Fakten wird deutlich, dass der Landschaftsverband Rheinland nicht nur als Dienstleister für die Bonnerinnen und Bonner und als großer Arbeitgeber mit rund 1.700 Arbeitsplätzen von großer Bedeutung für unserer Stadt ist. Er ist auch finanziell ein Gewinn!“

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