Beschilderung Trajektknoten

Größere Beschilderung am Trajektknoten notwendig

CDU Ratsfrau fordert mehr Sicherheit

Eine bessere Beschilderung am Trajektknoten ist längst überfällig, so Stadtverordnete Henriette Reinsberg.  Sie weist darauf hin, dass es dabei um eine korrekte verkehrstechnische  Entscheidung geht, mit dem Ziel Unfälle zu vermeiden. Die Straßenverkehrsordnung und die dazu gehörige Verwaltungsverordnung sehen vor, dass  die Straßenausstattung entsprechend dem Stand der Technik zu erfolgen hat. Der Stand der Technik ist in den „Richtlinien für die wegweisende Beschilderung außerhalb von Autobahnen“ niedergelegt. In einem Einführungserlaß hat der Bund die Länder angewiesen, danach zu verfahren. Auch die Kommunen haben sich danach zu richten. Ausnahmen können nur ins Feld geführt werden, wenn nachvollziehbar wichtige Gründe dem entgegen. Dazu zählen gestalterische Aspekte nicht.

Nach den Richtlinien ist der Trajektknoten wie von der Verwaltung vorgesehen mit wesentlich größeren Wegweisertafeln als bisher seitlich oder am Überkopf zu versehen. Die Verkehrsteilnehmer werden dadurch rechtzeitig auf den Knoten und die besondere Wegeführung aufmerksam gemacht und können sich richtig einordnen. Die neue Beschilderung muss unverzüglich erfolgen, um weitere Unfälle zu vermeiden. Immerhin hat die Verwaltung ein deutlich erhöhtes Unfallaufkommen durch falsches Einordnen und Unsicherheiten bei der richtigen Wegfindung festgestellt.

„Jeder der sich  gegen die korrekte Beschilderung stellt, macht sich an den Unfällen mitschuldig,“ stellt Reinsberg fest. Die Kosten für die  richtige Beschilderung sind bereits im Doppelhaushalt 2017/2018 eingestellt. Spätestens bis zur Klimakonferenz im Herbst sollten die neuen Wegweiser stehen, denn dann werden viele Ortsunkundige den Weg durch Bonn zum WCCB suchen.