Aktionen gegen neues Schwimmbad

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Die aktuellen Bestrebungen zu einem erneuten Bürgerentscheid zur Verhinderung des Neubaus eines modernen Freizeit-, Familien-, Schul- und Sportschwimmbades und das „Wording“ der Initiativen „Kurfürstenbad bleibt!“ und „Frankenbad bleibt Schwimmbad“ zeigen, dass die Initiativen nicht bereit sind demokratische Entscheidungen zu akzeptieren und offensichtlich nur eigene Partikularinteressen verfolgen.

Hierzu erklärt der sportpolitische Obmann der CDU-Ratsfraktion, Christos Katzidis MdL, Folgendes:

„Herr Bergfeld inszeniert sich wieder einmal als schlechter Verlierer! Es hat 2013 eine repräsentative Bürgerbefragung zu den Hallenbädern gegeben. Es hat Ratsentscheidungen gegeben. Es hat in diesem Jahr einen Bürgerentscheid gegeben. Mit solchen unsachlichen und populistischen Pressemitteilungen muss man sich mittlerweile die Frage stellen, worum es des Initiativen wirklich geht. Mit Blick auf die Beueler Bütt müsste doch auch der Letzte mittlerweile begriffen haben, dass es kein weiter so geben kann und Bonn Veränderungen braucht, damit sich solche Situationen nicht wiederholen. Wir werden nicht alles erhalten können, es sei denn, wir drehen nachhaltig an der Steuer- und Abgabenschraube. Wer bei einem Neubau von einem Schuldendesaster mit ungewissem Ausgang spricht und gleichzeitig die zwei ältesten Bonner Bäder erhalten will, von dem eins auch noch unter Denkmalschutz steht, betreibt einseitigen Populismus, wenn er nicht die andere Seite darstellt. Mit dem jetzigen Bäderkonzept, das der Rat beschlossen hat, haben wir endlich einen breiten Konsens, insbesondere mit dem Sport.

Link: Projekthomepage „Unser neues Schwimmbad“

Wir haben eine Perspektive und können den Sportstandort Bonn nachhaltig stärken und das Schwimmangebot um ein Vielfaches verbessern. Außerdem brauchen Schulen, Vereine, der Sport und insbesondere unsere Kinder endlich mal eine dauerhafte Perspektive und Sicherheit und nicht weitere 20 Jahre ständige Diskussionen um die Schließung von Bädern.

Die Altstadt und Bad Godesberg können mit neuen Perspektiven nachhaltig aufgewertet werden. Das Zusammenleben und die Gemeinschaft kann mit anderen Nutzungen im jetzigen Frankenbad verbessert werden. Das Grundstück des Kurfürstenbades wird, wie vom Rat beschlossen, vermarktet. Ich würde es mir wünschen, wenn wir diese Bereiche gemeinsam konstruktiv weiterentwickeln und damit unsere „Veedel“ schöner, attraktiver und ansprechender machen,“ so Katzidis.

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